Internationale Expertinnen und Experten würdigen Rolle der MII für die Digitalisierung des Gesundheitswesens

Berlin, 26. Februar 2019. Die Mitglieder des Scientific Advisory Boards (SAB) der Medizininformatik-Initiative sind zu ihrer ersten Sitzung in Berlin zusammengekommen. Als wissenschaftlicher Beirat unterstützt das SAB die Mitglieder des Nationalen Steuerungsgremiums bei der Bewertung und Berücksichtigung übergreifender Rahmenbedingungen. Dazu zählen das Management der Netzwerkstruktur und Fragen der Governance ebenso wie regulatorische und politische Aspekte sowie Fragen der internationalen Forschungszusammenarbeit.

Für das Bundesministerium für Bildung und Forschung begrüßte für das Referat „Neue Methoden und Technologien in den Lebenswissenschaften“ Dr. Jaane Rauschenberg die Mitglieder des international besetzten Boards in den Räumen der Berliner Geschäftsstelle der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. Anschließend stellten die Vertreterinnen und Vertreter der Konsortien und des Begleitprojektes den aktuellen Fortschritt der Medizininformatik-Initiative vor. Schwerpunkte bildeten dabei die Umsetzung des „Broad Consent“ der MII als Einwilligungsgrundlage für die Datennutzung sowie die Prozesse und Strukturen der gemeinsamen Datennutzung zwischen den beteiligten Standorten.

Scientific Advisory Board
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der konstituierenden Sitzung des Scientific Advisory Boards der MII. V.l.n.r.: Prof. Dr. Oliver Kohlbacher (Eberhard-Karls-Universität Tübingen, DIFUTURE), Prof. Dr. Björn Bergh (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein – Kiel, HiGHmed), Dr. Fabian Prasser (Technische Universität München, DIFUTURE), Morten Elbaek Peterson (Danish eHealth Portal, Denmark, SAB), Prof. Dr. Ulrich Sax (Universitätsmedizin Göttingen, HiGHmed), Ralf Heyder (VUD e.V., MII-Koordinationsstelle), Lucila Ohno-Machado, M.D., PhD (UC San Diego - School of Medicine, USA, SAB), Dr. Ben llligens (MFT e.V./VUD e.V., MII-Koordinationsstelle), Prof. Dr. Markus Löffler (Universität Leipzig, SMITH), Dr. Rainer Girgenrath (DLR PT), Prof. Dr. Christian Fegeler (Hochschule Heilbronn, HiGHmed), Genevieve Morris (Integral Health Strategies, USA, SAB), Dr. Stefanie Gehring (DLR PT), PD Dr. Sven Zenker (Universitätsklinikum Bonn, SMITH), Prof. Dr. Till Acker (Universität Gießen, MIRACUM), M.D. James J. Cimino (UAB lnformatics Institute, USA, SAB), Dr. Frank Wissing (MFT e.V., MII-Koordinationsstelle), Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch (Universität Erlangen-Nürnberg, MIRACUM), M.D., PhD Gerrit Meijer (Netherlands Cancer Institute, UMC Utrecht, SAB), Robert Krock (TMF e. V.), Sebastian C. Semler (TMF e. V.), Tim Schneider (TMF e. V.), Dr. Stefan Sabutsch (ELGA GmbH, SAB)]

Die Mitglieder des SAB begrüßten den gewählten Förderansatz des Bundes und würdigten die treibende Rolle der medizinischen Forschung für die Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland. Auch der Broad Consent der MII sei als Einwilligungserklärung international beispielgebend. Angeregt wurden verstärkte Anreize für die Bereitschaft zum Teilen von Daten. Weitere Hinweise der Mitglieder des Boards betrafen die Bedeutung einer einheitlichen Semantik für die Interoperabilität und die konkrete Nutzung der international standardisierten Datenaustauschmodelle innerhalb der MII.