Die Medizininformatik-Initiative ist eine übergreifende Maßnahme und erfordert die Abstimmung zwischen den beteiligten Institutionen und Gruppen sowie mit verschiedenen Stakeholdern. Um diese Dialog- und Abstimmungsprozesse strukturiert zu organisieren, sind verschiedene Gremien etabliert worden.

Ziel ist es, zu gewährleisten, dass lokal entwickelte IT-Lösungen an andere Systeme angeschlossen werden können. Außerdem müssen die neuen Infrastrukturen durchgehend höchsten Datensicherheits-, Datenschutz- und Qualitätsstandards entsprechen.

Insbesondere ist es auch wichtig, die Wünsche, Anforderungen, Sorgen und Anregungen der zahlreichen Beteiligten – Wissenschaftler, Ärzte, Patienten, Behördenvertreter und viele mehr – einzuholen und in die Ausgestaltung der Initiative einzubringen.

Im Nationalen Steuerungsgremium kommen Vertreter aller geförderten Konsortien zusammen, um die Zusammenarbeit zu koordinieren und gemeinsame Festlegungen abzustimmen.

Die gemeinsamen Festlegungen werden in spezifischen Arbeitsgruppen gemeinsam erarbeitet und diskutiert. Dies sind in der Konzeptphase die Arbeitsgruppen ConsentData Sharing und Interoperabilität.

Dem Dialogforum gehören Vertreter von Patientenorganisationen, Politik und Behörden, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftsorganisationen, Verbänden und aus der Industrie an. Es sorgt dafür, dass dass die strategische Planung der Initiative breit diskutiert, angepasst und mitgetragen wird.

Die übergreifende Zusammenarbeit wird von einer Geschäftsstelle organisiert und unterstützt, die gemeinsam von der TMF, dem MFT und dem VUD betrieben wird.

 >> Ergebnisse der Zusammenarbeit