Berlin, 23.04.2026. Die MII präsentierte sich gemeinsam mit ihrer Koordinierungsstelle, den Konsortien DIFUTURE, HIGHmed, MIRACUM und SMITH sowie den DigiHubs auf der Digital-Health-Messe DMEA 2026. Im Fokus standen der fachliche Austausch mit interessierten Akteurinnen und Akteuren. Die Messe fand vom 21. bis zum 23. April 2026 in Berlin statt.
Die Messe zeigte deutlich, dass interoperable Gesundheitsdatennutzung zunehmend als Grundlage für Forschung, Versorgung und Innovation verstanden wird. Gleichzeitig wurde sichtbar, dass weiterhin hoher Bedarf an einem Austausch etwa bei der Umsetzung digitaler Lösungen besteht.
Die drei Messetage waren geprägt von intensiven Gesprächen, neuen Kontakten und fachlichen Impulsen. Besonders der direkte Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung, Versorgung, Politik und Industrie machte deutlich, wie groß das Interesse an konkreten Anwendungen und vernetzter Datennutzung inzwischen ist. Viele der geknüpften Kontakte und diskutierten Ideen wirken über die Messe hinaus nach. Auf viel Interesse stieß das zweite, im März veröffentlichte „One MII - Journal der Medizininformatik-Initiative".
Ein weiteres Highlight war ein internes Treffen von DigiHub-Vertreterinnen und -Vertretern auf der Messe, um ein „Mission Paper“ zu debattieren und zu erstellen. Hochrelevant war auch das Fachprogramm der Messe. Die Themen reichten vom European Health Data Space (EHDS) über interoperable und grenzüberschreitende Datennutzung bis hin zu KI-gestützten Anwendungen im Klinikalltag und in Verwaltungsprozessen. Damit unterstrich die DMEA 2026 die wachsende Bedeutung datenbasierter und praxisnaher Lösungen für die digitale Gesundheitsversorgung.