Die Medizininformatik-Initiative soll dazu beitragen, dass jeder Arzt, jeder Patient und jeder Forscher in Zukunft Zugang zu den für ihn erforderlichen Informationen hat. Dies führt zu passgenaueren Diagnose- und Behandlungsentscheidungen, schafft neue Erkenntnisse für die wirksame und nachhaltige Bekämpfung von Krankheiten und trägt dazu bei, die Versorgung noch besser zu machen. Datenschutz und Datensicherheit haben dabei höchste Priorität.

Die Initiative schafft die Voraussetzungen dafür, dass Forschung und Versorgung näher zusammenrücken. Wenn es gelingt, einen Austausch von Forschungs- und Versorgungsdaten zwischen Universitätskliniken zu etablieren, wird dies gänzlich neue Möglichkeiten eröffnen. Es ist zu erwarten, dass die entwickelten Lösungen in vielen Teilen des Gesundheitssystems einen Mehrwert schaffen können.
  

„Mit Hilfe der Digitalisierung kann die personalisierte Medizin Realität werden. Dafür müssen wir jetzt die Weichen stellen. Digitale Produkte und Anwendungen in der Gesundheitsversorgung, aber auch die Gesundheitsforschung schaffen mit wachsender Geschwindigkeit immer mehr Daten. Diese Datenmengen müssen zusammengebracht und ausgewertet werden – dann können sie uns helfen, Krankheiten besser zu verstehen und zu behandeln. Unser Ziel ist ein lernendes, digital vernetztes Gesundheitssystem, in dem stets die richtige Person die richtige Information zur richtigen Zeit hat. Mit dem Start der Medizininformatik-Initiative haben wir einen großen Schritt in diese Richtung getan.“ Bundesforschungsministerin Johanna Wanka | Pressemitteilung des BMBF vom 12.06.2017